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Christiane Schmidt

Patrizia Grab, unsere Herstellerin ruft an, die Andrucke zu den Abbildungen von Stefan Kellers wunderbarer kleinern Weltgeschichte der Arbeit seien da; wir müssten sie uns ansehen. Ich radele – klimaneutral – über den Pass ins nächste Tal zu ihr, und wir beugen uns im Morgenlicht über die Bilder – natürlich getrennt und mit mindestens 2m Abstand zwischen uns. Und so sitzen wir weit auseinander auf der Bank vor ihrem Hof und sprechen, als säßen wir an unseren Verlagsschreibtischen.

Ob mit 2m Abstand oder nicht, wir lieben unsere Arbeit und würden sie gerne sorgenfrei weiterverfolgen. Unterstützen Sie uns, die Druckrechnungen zu bezahlen

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Daniela Koch

Im Frühling sind wir Verlagsleute immer mit dem Herbst beschäftigt. Wir bereiten Bücher vor, die im Juli, August, September erscheinen. Die auf Lesereise gehen, zur Frankfurter Buchmesse mitkommen, im glücklichen Fall einen Literaturpreis ergattern. Allein, dieses Jahr ist etwas dazwischen gekommen ... Die Welt ist aus den Angeln geraten. Wie an den Herbst denken, wenn man nicht einmal weiß, was nächste Woche kommt? Den täglichen Nachrichten zum Trotz mache ich mich ans Lektorat – die Lizenz ist eingekauft, drei Monate hat die Übersetzerin (die noch auf ihr Honorar wartet) investiert, das Cover steht ... »Die Annonce« heißt das Buch, und schon der erste Satz ist umwerfend. Lichtblick für nach Corona!

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Patrizia Grab

Nein, Bücher wachsen leider nicht einfach auf den Bäumen. Aber auch im richtigen Verlagsleben brauchen Sie viel Pflege und gute Bedingungen, damit sie gedeihen, geerntet und auf den Markt gebracht werden können.

 

Mit Ihrem Beitrag helfen Sie mit, die Rechnungen unserer selbstständigen Korrektoren, Fotografinnen und Lithografen zu bezahlen.

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Eliane Andreoli

Kürzlich wollte ich im  Supermarkt  eine Packung Bucatini fürs geplante Pasta-Znacht (Amatricana, mi amor..), Mehl und Hefe für den Sonntagszopf und ein Paket Toilettenpapier kaufen. Eine Selbstverständlichkeit, möchte man meinen. Aber nein, die Regale sind leer, komplett leer. Aber ich bin flexibel, dann gibt’s halt keine Bucatini, sondern Patati und keinen selbstgemachten Zopf, sondern ein Ruchbrot aus der Backwarenabteilung. 2 Rollen Toilettenpapier habe ich auch noch, alles gut.

Aber stellt euch leere Regale in den Buchhandlungen und bei euch zuhause vor – für Bücher gibt es keine wirkliche Alternative!

Helft uns, damit wir weiterhin Bücher machen können – Bücher die wach halten, Bücher die unterhalten und Wanderführer, die euch davon abhalten, vom richtigen Weg abzukommen. Wir danken euch!

Sarah Wendle

Die Schultern sind verspannt, der Rücken zwickt, der Nacken ist steif – nach vier Wochen Home Office machen sich die lästigen »Büro«krankheiten natürlich auch zu Hause bemerkbar. Wie gut, dass die Bücher des Rotpunktverlags in jeder Lebenslage helfen, Haltung zu bewahren! Damit wir weiter ein Programm mit Rückgrat vorlegen können, brauchen wir Hilfe in der Krise.

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Mia Jenni

Jeden Abend, kurz vor 18:00 Uhr werde ich ganz hibbelig vor Ungeduld. Ein neuer VierzigTageBuch Eintrag, in den ich mich sicherlich tagsüber schon verliebt habe, wartet darauf mit der Welt geteilt zu werden. Endlich, «Eintrag posten» klicken und sich freuen.

Verliebt habe ich mich auch in einige Bücher, die bald beim Rotpunktverlag erscheinen werden oder es bereits sind; weil sie stark sind, weil sie berühren und weil sie den Zeitgeist erlesbar machen. Damit diese Werke weiterhin ohne Hürden bei uns verlegt werden können, brauchen wir eure Unterstützung.